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Robert Schwartz
Robert Schwartz (1932-2003) war nach den '50er Jahren und bis zu seinem Tod einer der Protagonisten der literarischen und kulturellen Beziehungen zwischen Albanien und der deutschsprachigen Welt. Ein sehr talentierter Übersetzer, aber auch ein feinfühliger Lyriker, R. Schwartz hat nach Albanien große Namen der deutschsprachigen Literatur gebracht, insbesondere Werke aus Heinrich Heine, Bertolt Brecht, E.-M. Remarque, Lion Feuchtwanger, Heinrich Böll usw. Durch seine Übersetzungen von "Drei Kameraden", "Die Jüdin von Toledo", "Arturo Ui", "Die verlorende Ehre der Katharina Blum", Werke die während der Diktatur in Albanien wie Fenster zur Zivilisation und der Freiheit gewirkt haben, hat er die Herzen ganzer Generationen von Lesern erobert.
In Sarajevo als Sohn jüdisch-albanischer Eltern auf die Welt gekommen, war R. Schwartz mit der Familie während des Krieges nach Skutari übersiedelt. Robert ging später in Tirana zur Schule; in seiner Sprach- und Literaturausbildung war er jedoch ein Autodidakt.
Für seine Verdienste in der Verbreitung der deutschen Kultur in Albanien aber auch der albanischen Literatur in Deutschland wurde er u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz durch den Bundespräsidenten Roman Herzog im Jahre 1998 ausgezeichnet.
Unsere Kulturgesellschaft trägt den Namen dieses einzigartigen Mannes, der schon für sich ein Programm darstellt. 
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